Websites Erstellen

Eine Website erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Online dabei zu sein war noch nie so einfach. Es gibt mittlerweile über 200 Millionen aktive Websites, und viele davon wurden von ganz normalen Leuten erstellt.

Heutzutage kann jeder eine Website bauen, auch ohne große technische Skills. Wir verstehen, dass es zunächst beängstigend sein kann, aber es gibt Tools, die es ganz einfach machen. Dieser Artikel erklärt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie eine Website erstellen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Website zu erstellen: mit einem Website-Baukasten oder mit WordPress. Keine Frage: Website-Baukästen wie Wix, Squarespace und Weebly sind der beste Online-Einstieg für Neulinge.

Die Baukästen sind perfekt, wenn Sie:

  • Keine Ahnung vom Programmieren haben
  • Sich auf Inhalte und Strategie konzentrieren wollen
  • Eine bequeme Komplettlösung schätzen

WordPress passt besser, wenn Ihnen die folgenden Aspekte besonders wichtig sind:

  • Unabhängigkeit
  • Backend-Kontrolle und größere Anpassbarkeit
  • Skalierbarkeit

Wir durchlaufen beide Möglichkeiten für die Erstellung von Websites. Sie werden überrascht sein, wie leicht es vor allem mit einem Website-Baukasten gehen kann. Mit unseren sieben einfachen Schritten können Sie eine Website in nur einer Stunde fertigstellen.

Na, wie klingt das? Legen wir los…

Option 1: Mit einem Website-Baukasten

Schritt 1: Website-Baukasten auswählen

Viele Leute nutzen einen Website-Baukasten für ihre Website. Wix hat weit über 3 Millionen zahlende Abonnenten, Shopify mehr als 1,2 Millionen.

Woran liegt das? Mit Website-Baukästen kann jeder eine Website bauen, egal wie groß das technische Wissen ist.

Website-Baukästen kümmern sich um den technischen Jargon, damit Sie sich auf Design und Inhalte konzentrieren können. Einige nutzen dafür Designvorlagen, andere Drag-and-Drop-Oberflächen. Bei manchen kommt sogar künstliche Intelligenz ins Spiel, die Websites für Sie erstellt.

Die Wahl des richtigen Website-Baukastens ist sehr wichtig. Verschiedene Baukästen sind auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichtet. Um eine Website zu erstellen, mit der Sie zufrieden sind, sollten Sie unbedingt den passenden Baukasten auswählen.

Welcher Website-Baukasten ist der richtige für Sie?

Wie baut man am besten eine Website? Welchen Website-Baukasten soll ich nehmen? Wie kann man am einfachsten eine Website bauen? Das sind Fragen, die uns täglich gestellt werden. Es gibt so viele Fragen und so viele Website-Baukästen. Wir verstehen, dass es nicht so einfach ist.

Unser Team führt Benutzertests und Umfragen durch und prüft Hunderte von Funktionen in Dutzenden von Produkten, um Ihnen den größtmöglichen Überblick über den Markt zu bieten. Wir möchten, dass Sie genau den passenden Baukasten finden. Hier eine kleine Übersicht über die aktuell besten Optionen für die Website-Erstellung.

Bester Rundum-Website-Baukasten

4.7 out of 5

Beste Wahl
Benutzerfreundlichkeit

4.5 out of 5 stars

Preis-Leistungs-Verhältnis

4.5 out of 5 stars

Designflexibilität

4 out of 5 stars

Funktionen

4.5 out of 5 stars

Hilfe und Support

5 out of 5 stars

Kundenbewertung

5 out of 5 stars

Auf Design Ausgerichteter Website-Baukasten

4.3 out of 5

Benutzerfreundlichkeit

3.5 out of 5 stars

Preis-Leistungs-Verhältnis

3 out of 5 stars

Designflexibilität

5 out of 5 stars

Funktionen

4 out of 5 stars

Hilfe und Support

4 out of 5 stars

Kundenbewertung

4.5 out of 5 stars

Benutzerfreundlichster Website-Baukasten

4.1 out of 5

Benutzerfreundlichkeit

3.5 out of 5 stars

Preis-Leistungs-Verhältnis

4.5 out of 5 stars

Designflexibilität

4 out of 5 stars

Funktionen

4.5 out of 5 stars

Hilfe und Support

3.5 out of 5 stars

Kundenbewertung

5 out of 5 stars

Bester Kundenservice und Support

4 out of 5

Benutzerfreundlichkeit

4 out of 5 stars

Preis-Leistungs-Verhältnis

3.5 out of 5 stars

Designflexibilität

3 out of 5 stars

Funktionen

3.5 out of 5 stars

Hilfe und Support

4 out of 5 stars

Kundenbewertung

5 out of 5 stars

Wir müssen dazusagen, dass die oben aufgelisteten Baukästen nicht die einzigen sind, die in Betracht kommen. Bei weitem nicht. Diese Anbieter haben bei unseren Tests am besten abgeschnitten, aber letzten Endes geht es um Ihre spezifischen Ansprüche. WordPress.com ist zum Beispiel perfekt für Blogs, dafür liegt Shopify bei eCommerce vorn.

Machen Sie sich klar, welche Prioritäten Sie haben, sehen Sie sich unsere Vergleichstabelle und die Bewertungen an und suchen Sie sich zwei oder drei Baukästen heraus, die Ihnen zusagen. Wenn Sie eine erste Auswahl getroffen haben, können Sie anfangen zu testen.

Schritt 2: Für das richtige Paket anmelden

Sobald Sie sich für einen Website-Baukasten entschieden haben, müssen Sie sich für ein Paket anmelden. Website-Baukästen bieten meist mehrere Pakete an. Websites haben unterschiedliche Anforderungen. Pakete sorgen dafür, dass Sie nicht für Dinge bezahlen, die Sie gar nicht brauchen.

Das ist ein enormer Vorteil von Website-Baukästen gegenüber Webentwicklern. Ein Webentwickler kann zwischen €250 und €1.000 $ allein für die Anpassung von Designvorlagen verlangen, eine komplett neu erstellte Website kostet häufig ein Vielfaches dessen. Wenn Sie einen Baukasten nutzen, kostet Sie eine komplette Website nicht mehr als ein Kaffee.

Welches Paket Sie wählen, hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Brauchen Sie eine Website für ein Portfolio, um Ihre Kunst zu präsentieren? Dann reicht Wix Basic für €4,08 im Monat wahrscheinlich aus. Möchten Sie eine Website mit mehreren Mitarbeiterkonten für Ihr Unternehmen erstellen, die Tausende Besucher verzeichnen wird? Dann passt das VIP-Paket für €24,50 im Monat vermutlich besser.

Kann ich eine Website auch umsonst erstellen?

Das geht, hat aber bestimmte Nachteile. Kostenlose Konten auf Website-Baukästen haben viele wichtige Funktionen nicht. Sie können keine benutzerdefinierten Domains verwenden, und Ihre kostenlose Website wird Werbung für den Website-Baukasten enthalten. Wenn Sie lediglich mehr über den Aufbau einer Website erfahren möchten, lohnt sich ein Blick auf die kostenlosen Optionen. Wenn Sie eine professionelle Website mit mehreren Funktionen haben möchten, müssen Sie schon ein paar Dollar im Monat ausgeben.

Werfen Sie einen Blick auf die Möglichkeiten, die die einfachsten Premium-Pakete der Website-Baukästen Ihnen bieten:

Kriterien
Kosten- loses Paket
Kosten- pflich- tiges Paket

*Squarespace ist der einzige Baukasten, der kein kostenloses Paket bietet. Für die Funktionen muss eine geringe monatliche Gebühr bezahlt werden. Es wird jedoch eine 14-tägige kostenlose Testversion angeboten, sodass Sie das Angebot ausprobieren können, bevor Sie sich entscheiden.

Zusätzliche Informationen zu den Kosten für Website-Baukästen:

Schritt 3: Domainnamen wählen

Der Domainname ist der Teil der URL, also der langen Adresse in der Suchleiste Ihres Browsers, der eine Website kenntlich macht, in diesem Fall Ihre Website. Sie können den Namen separat auf Websites wie GoDaddy und Namecheap registrieren, aber Website-Baukästen übernehmen das für Sie, wenn Sie sich bei ihnen anmelden. Zumindest am Anfang tun die meisten das kostenlos, einige verlangen dafür einen kleinen Aufpreis.

Der Domainname bestimmt zu einem großen Teil, wie eine Website im Internet wahrgenommen wird, überlegen Sie sich ihn also gut. Hier ein paar Faustregeln;

  • Der Domainname sollte relevant sein. Das klingt offensichtlich, dennoch ist es erwähnenswert. Sorgen Sie dafür, dass die Domain zu dem passt, was Besucher auf Ihrer Website sehen. Wenn Ihr Unternehmen zum Beispiel Vintage Pantalons™ heißt, sollten Sie die Domain nicht futuristischeflipflops.net nennen.
  • Der Domainname sollte kurz oder wenigstens leicht zu merken sein. Wenn Sie wollen, dass Leute sich an Ihre Website erinnern, wählen Sie keine ellenlange Domain. Das sieht albern aus, und keiner wird sich den Namen merken.
  • Der Domainname sollte keine Zahlen enthalten. Generell ist es am besten, Zahlen in Domainnamen zu vermeiden. Es sieht meist unprofessionell aus und macht es noch schwerer, sich den Namen zu merken.
  • Überprüfen Sie, ob der Name wirklich noch nicht existiert. Es gibt bereits Millionen von Websites. Das bedeutet, dass Millionen von Domains schon vergeben sind. Überprüfen Sie vorab, ob Ihre Domain genug auffällt.

Sobald Sie sich für eine Domain entschieden haben, registrieren Sie sie einfach im Rahmen des Anmeldevorgangs bei Ihrem ausgewählten Website-Baukasten. Für weniger umfassende Pakete können Verlängerungsgebühren von etwa €10 pro Jahr anfallen. In den Premium-Paketen ist die Domain normalerweise enthalten.

Was passiert, wenn Sie mit Ihrem einmaligen Domainnamen den Anbieter wechseln wollen?

Diese Frage hören wir oft. Keine Sorge. Wenn Sie einen Domainnamen über einen Website-Baukasten oder separat kaufen, gehört er Ihnen, und Sie können Ihn einfach mitnehmen.

Schritt 4: Designvorlage auswählen

Designvorlagen bieten einen Rahmen für Ihre Website. So erhalten Sie eine Website, die gut aussieht, ohne dass Sie dafür einen Designer engagieren müssen. Designvorlagen bestimmen das Farbschema, das Aussehen des Homepage-Headers und der Menüleiste und die Inhaltsbreite Ihrer Website. Sie sollten sich also gut überlegen, für welche Sie sich entscheiden.

wix vorlagen

Egal für welchen Website-Baukasten Sie sich entscheiden, Sie erhalten grundsätzlich eine umfangreiche Auswahl an Designvorlagen. Je besser das Paket, desto mehr Designvorlagen.

Im Folgenden einige der gängigen Kategorien, aus denen Sie für die Erstellung Ihrer Website wählen können:

  • Fotografie
  • Restaurants
  • Online-Shops
  • Portfolios
  • Blogs

Sehen Sie sich verschiedene Designvorlagen an, und probieren Sie aus, welche am besten passt. Wählen Sie aus der Vielzahl der Designvorlagen genau die richtige Designvorlage.

Schritt 5: Designvorlage anpassen

Wie im letzten Schritt erwähnt, bieten Designvorlagen lediglich einen Rahmen. Da mittlerweile viele Websites mit Website-Baukästen erstellt werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es einige Websites mit dem gleichen Rahmen gibt. Sie sollten also wenigstens die ausgewählte Designvorlage mit individuellen Inhalten füllen. Und um sich wirklich abzuheben, müssen Sie Anpassungen vornehmen.

Was gehört zur Anpassung einer Website? Das entscheiden Sie größtenteils selbst. Website-Baukästen sind heutzutage sehr flexibel. Die Anpassung kann Folgendes beinhalten:

  • Neue Seiten zur Navigation hinzufügen
  • Größe, Farben und Schriftarten von Schaltflächen ändern
  • Neue Elemente wie Kontaktformulare und Menüs hinzufügen
  • Die Bilder in Ihrer Galerie bearbeiten
  • Eine andere Farbpalette wählen
  • Soziale Medien einbetten oder verlinken

Kostenlose Testversionen geben Ihnen fast immer die Möglichkeit, mit Designvorlagen zu experimentieren. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie einfach die Anpassung ist, ohne einen Euro auszugeben.

Schritt 6: Vorschau und Test Ihrer Website

Wenn Sie Ihre Designvorlage ausgewählt und angepasst haben, können Sie es wahrscheinlich gar nicht erwarten, sie zu veröffentlichen.

Sehen Sie sich Änderungen auf Ihrer Website immer erst an, bevor Sie sie veröffentlichen. Stellen Sie sicher, dass alles so funktioniert, wie Sie sich das vorstellen. Darauf sollten Sie unbedingt achten:

  • Stimmen Rechtschreibung und Grammatik?
  • Funktionieren alle Schaltflächen im Menü?
  • Erfüllt Ihre Website einen Zweck?
  • Ist die Formatierung konsistent?
  • Funktioniert die Website auf Desktop- und Handy-Bildschirmen?
  • Wird sie schnell geladen?
  • Ist sie für Suchmaschinen optimiert?

Sie haben schon so viel geschafft. Sehen Sie sich alles noch einmal ganz genau an. Es wäre schade, wenn Sie nach all der Mühe eine unfertige Website veröffentlichen.

Wie funktioniert die Vorschau der Website?

Website-Baukästen machen die Vorschau ganz einfach. Normalerweise müssen Sie nur die Vorschau-Taste im Editor-Modus drücken, um zu sehen, wie Ihre Website aussehen würde. Meistens gibt es eine Toggle-Funktion, sodass Sie sehen können, ob die Website auf unterschiedlich großen Bildschirmen funktioniert.

Top-Tipp: Testen Sie Ihre Website nicht nur selbst. Sie würden einige Fehler übersehen. Holen Sie sich eine neue Perspektive. Bitten Sie Familienmitglieder und Freunde, die Website zu testen und Ihnen Feedback zu geben.

Schritt 7: Veröffentlichen!

Wenn das alles erledigt ist, kommt der krönende Abschluss. Lassen Sie uns noch einmal die Schritte durchgehen, die Sie abgehakt haben sollten, bevor Sie auf „Veröffentlichen“ klicken:

  1. Website-Baukasten auswählen
  2. Für das richtige Paket anmelden
  3. Domain wählen
  4. Designvorlage auswählen
  5. Designvorlage anpassen
  6. Ihre Website vorher ansehen und testen

Alles erledigt? Wunderbar! Klicken Sie auf „Veröffentlichen“! Ihre Website ist jetzt online für alle sichtbar. Natürlich können Sie noch weitere Änderungen vornehmen, aber das Wichtigste ist geschafft. Sehr aufregend.

Jeder kann lernen, wie man eine Website baut, und es kostet nichts. Probieren Sie ein paar Baukästen aus, und lassen Sie sich überraschen. Vielleicht kreieren Sie ja dabei etwas ganz Wunderbares.

Verwendung eines Website-Baukastens: Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich kostenlos eine Website erstellen?

Die Erstellung einer kostenlosen Website ist heutzutage ganz normal. Die meisten Website-Baukästen bieten ein kostenloses Paket oder ein Testpaket. Sie können Ihre eigene Website bauen, ohne einen Cent auszugeben. Allerdings bietet sie bei weitem nicht die Funktionen eines bezahlten Pakets. Insgesamt bietet Wix das beste und umfassendste kostenlose Paket von allen Website-Baukästen.

Kann ich den Website-Baukasten wechseln?

Das können Sie, aber oft ist das mit Scherereien verbunden. Die meisten Inhalte, wenn nicht sogar alle, müssen manuell übertragen werden. Website-Baukästen klammern ein bisschen. Deshalb ist es so wichtig, ein paar zu testen, bevor Sie sich anmelden.

Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen?

Mit den meisten Baukästen können Sie Ihre Website in weniger als einer Stunde erstellen. Wir empfehlen Ihnen aber, sich mehr Zeit zu lassen. Am besten nehmen Sie sich einen ganzen Tag Zeit, um mit der Software zu experimentieren und eine ausgefeilte Website zu erstellen. Es kann aber auch viel länger dauern. Das hängt davon ab, wie viele Seiten Sie haben und wie viel Sie anpassen müssen.

Wird meine Website in Suchmaschinen angezeigt?

Ja, wenn Sie eine für Suchmaschinen optimierte Website erstellen. Ein gängiges Vorurteil ist, dass mit Website-Baukästen erstellte Websites kein gutes Ranking erreichen. Das stimmt so aber nicht. Um bei Google auf den vorderen Rängen zu landen, brauchen Sie gute Inhalte und etwas Hintergrundwissen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO). Eine Website zu erstellen, die gut zu finden ist, gehört zu einer ausgeklügelten Marketingstrategie und ist gar nicht so schwer.

Option 2: Mit WordPress

Schritt 1: Entscheiden, ob WordPress richtig für Sie ist

Fast ein Drittel aller Websites ist auf WordPress aufgebaut. Es ist ein subtiler, wichtiger Bestandteil des Internets. Es erfordert aber auch mehr Einrichtungs- und Wartungsarbeiten als die meisten Website-Baukästen.

WordPress ist keine Komplettlösung. Es ist ein Content-Management-System (CMS). Mit einem CMS können Sie digitale Inhalte erstellen und organisieren. Andere Elemente wie Hosting und Domainregistrierung sollten Sie separat erledigen. Diese dann auf eine WordPress-Website abzustimmen müssen Sie selbst in die Hand nehmen. Es ist nicht so kompliziert, wie Sie vielleicht denken, aber auch nicht der einfachste Weg, eine Website zu bauen. Wir würden es Ihnen nicht empfehlen, wenn Sie sich nicht so gut mit Technologie auskennen.

Die erste logistische Aufgabe für die Einrichtung einer WordPress-Website ist das Web-Hosting.

Wir werden die einzelnen Schritte hier am Beispiel von Bluehost durchlaufen, dessen Dienste von WordPress explizit empfohlen werden. Vergessen Sie aber nicht, dass es jede Menge weitere Hosting-Anbieter gibt.

Schritt 2: Das richtige Hosting-Paket kaufen

Bevor Sie anfangen können, Ihre WordPress-Website zu bauen, brauchen Sie einen Platz dafür. Dazu ist ein Hosting-Paket erforderlich.

Es gibt verschiedene Arten und Ebenen von Hosting-Diensten für jeden Bedarf – vom kleinen Blog bis zum Online-Shop mit Millionen von Besuchern pro Monat. Um eine Vorstellung von den Paketen zu bekommen, sehen Sie sich Bluehost einfach einmal an:

bluehost hosting optionen

Zu den wichtigsten Hosting-Lösungen gehören:

  • Shared Hosting. Sie teilen sich einen Server mit mehreren anderen Websites. Dies hilft, die Kosten niedrig zu halten, schränkt aber ein, wie viel Datenverkehr Ihre Website verarbeiten kann. Diese Pakete eignen sich am besten für kleine Websites und Neulinge, die nur einen geringen Datenverkehr erwarten.
  • Virtuelle Private Server (VPS). Diese simulieren die Kontrolle eines dedizierten Servers, werden aber trotzdem von mehreren Websites genutzt. Ein guter Kompromiss, wenn Ihnen ein geteiltes Paket (Shared) nicht mehr reicht und Sie die Kosten für dediziertes Hosting (Dedicated) scheuen.
  • Dedicated Hosting. Ein Server nur für Sie. Diese Pakete ermöglichen einen wesentlich umfangreicheren Datenverkehr und bieten Ihnen die komplette administrative Kontrolle. Wie Sie sehen, kosten sie leider auch wesentlich mehr. Dediziertes Hosting ist praktisch die Luxusvariante für ganz besondere Websites.

Wenn Sie gerade erst anfangen, brauchen Sie über Shared Hosting wahrscheinlich nicht hinauszugehen. Wenn in der Zukunft ein geteiltes Paket nicht mehr ausreicht, können Sie problemlos ein leistungsstärkeres Paket wählen. Für Ihre erste WordPress-Website reicht ein einfaches gemeinsames Paket.

Bestes WordPress-Hosting

4.4 out of 5

Beste Wahl
Hosting

4.5 out of 5 stars

Funktionen

3.5 out of 5 stars

Hilfe und Support

5 out of 5 stars

Uptime

4 out of 5 stars

Wert Für Geld

4.5 out of 5 stars

Schritt 3: Domainnamen wählen

Der Domainname ist die virtuelle Adresse Ihrer Website. Unserer ist websitebuilderexpert.com. Der von der New York Times nytimes.com. Ihre Website braucht auch einen. Wenn Sie mit WordPress arbeiten, müssen Sie sich darum möglicherweise selbst kümmern. Bei Bluehost können Sie einen Domainnamen kostenlos auswählen, wenn Sie sich anmelden.

bluehost-domainregistrierung

Wenn Sie das lieber separat regeln möchten, können Sie auf einer Domainregistrierungssite wie GoDaddy oder Namecheap einen verfügbaren Namen kaufen, der Ihnen gefällt. So einfach ist das. Sobald Sie die Domain erworben haben, erhalten Sie vom Registrator ein Konto. Dadurch können Sie eine Domain an eine Website koppeln. Mehr dazu später.

Was kostet ein Domainname?

Es gibt keine festgelegte Gebühr. Ihr Wert wird tendenziell vom Markt bestimmt. Facebook kaufte fb.com 2010 für 8,5 Millionen $, während lasvegas.com 2005 satte 90 Millionen $ kostete.

Keine Sorge. Ihre Domain wird bestimmt keine Millionen kosten. Gängige, nicht besonders berühmte Domains kosten etwa €10 im Jahr.

Einen guten Domainnamen auswählen

Es gibt keine Zauberformel für die Wahl eines tollen Domainnamens, aber einige hilfreiche Faustregeln.

  • Der Domainname sollte relevant sein. Sorgen Sie dafür, dass die Domain zu Ihrer Website passt. Wenn Ihr Unternehmen „Grünes Papier“ heißt, sollte die Domain nicht pinkclouds.com heißen.
  • Der Domainname sollte kurz und prägnant sein. Sie wollen, dass Leute sich an Ihre URL erinnern, also: je kürzer desto besser!
  • Der Domainname sollte keine Zahlen enthalten. Zahlen sind ungeeignet für Domainnamen. Die Leute wissen dann zum Beispiel nicht, ob sie nun „3“ oder „drei“ schreiben müssen.
  • Der Name sollte einmalig sein. Achten Sie darauf, dass die Domain noch nicht vergeben ist. Das klingt offensichtlich, kann Ihnen aber viel Zeit ersparen.

Sobald Sie eine Domain registrieren, gehört sie Ihnen. Sie verlieren sie nur, wenn Sie sich gegen eine Verlängerung entscheiden. Die Domain wird dann erneut zum Verkauf angeboten.

Schritt 4: Ihre WordPress-Website installieren

Wenn Sie sich bei einem Hosting-Paket von Bluehost anmelden, wird automatisch ein Konto für Sie erstellt. Für WordPress müssen Sie dann nur noch einmal klicken.

Die enorme Beliebtheit von WordPress bedeutet, dass es im Interesse von Hosting-Anbietern liegt, die Einrichtung einfach zu gestalten. Die meisten bieten die Ein-Klick-Installation von WordPress. Bei Bluehost gehen Sie einfach zu „My Sites“ (Meine Sites) im Dashboard. Wie Sie unten sehen, ist das ganz leicht zu finden.

bluehost dashboard

Wenn Sie bei der Anmeldung einen Domainnamen gekauft haben, erwartet Sie bereits eine WordPress-Website. Das ist praktisch ein Kein-Klick-Setup. Um eine neue Website zu erstellen, klicken Sie einfach auf „Create Site“ (Website erstellen). Bei den meisten anderen Hosting-Anbietern ist das auch so.

Schritt 5: Ein Theme wählen

Während Website-Baukästen Designvorlagen haben, arbeitet WordPress mit sogenannten Themes (Themen). Ihr Theme beeinflusst, wie Ihre Website aussieht. Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Themes. Das Theme Ihrer Website können Sie beliebig oft ändern.

Kostenlose Themes sind natürlich toll. Denken Sie aber daran, dass sie garantiert auch auf vielen anderen Websites genutzt werden. Bezahlte Themes sind in diesem Sinne „exklusiver“. Bei einigen reicht eine einmalige Zahlung aus, andere sind im Abonnement erhältlich und umfassen dann auch Support, Updates und Wartung.

Wenn Sie sich für eine WordPress-Website entschieden haben, gelangen Sie zum WordPress-Dashboard. Machen Sie sich damit vertraut, es ist die Kommandozentrale. Hier können Sie die Themes verwalten. Einige Standard-Themes sind bereits vorhanden. Neue hinzuzufügen, dauert nur ein paar Minuten.

Am einfachsten finden Sie Themes im Theme-Verzeichnis von WordPress. Suchen Sie nach den Arten von Themes, die Sie interessieren könnten. Sie werden Dutzende, wenn nicht gar Hunderte, finden. Wenn Sie auf ein Theme klicken, gelangen Sie auf die dazugehörige Seite mit den Bewertungen anderer Nutzer und können sich eine Vorschau anzeigen lassen.

wordpress theme directory

Wenn Sie ein ansprechendes Theme gefunden haben, laden Sie es herunter. Wählen Sie unter „Themes“ auf Ihrer WordPress-Website „Add New“ (Neues hinzufügen), und laden Sie das gerade gespeicherte Theme hoch. Voilà! Schon haben Sie ein neues Theme.

Die Anpassung auf WordPress erfordert viel mehr technisches Geschick als bei Website-Baukästen. Sie müssen sich wirklich mit dem Code befassen, um die gewünschten Änderungen vorzunehmen. Wenn Sie sich mit HTML, CSS und JavaScript wohlfühlen oder mehr darüber erfahren möchten, sollte das kein Hindernis sein. Aber überlegen Sie es sich gut. WordPress bietet mehr Kontrolle als Website-Baukästen, aber nur wenn Sie sich ausreichend damit auskennen.

Schritt 6: Inhalte und Seiten erstellen

Das Hinzufügen von Inhalten mit WordPress ist viel strukturierter, als Sie vielleicht denken. Inhalte auf WordPress-Websites gliedern sich im Wesentlichen in zwei Arten: Pages (Seiten) und Posts (Beiträge).

Mit Pages sind statische Einzelseiten gemeint, die das Skelett Ihrer Website bilden. Dazu gehören zum Beispiel Homepage und Kontaktseite. Posts sind zeitnaher. Wenn zu Ihrer Website ein Blog gehört, wäre jeder Eintrag in diesem Blog ein Post.

Das Erstellen von Pages und Posts ist einfach. Beide erfordern nur ein paar Klicks im WordPress-Dashboard. Um Seiten zu erstellen, klicken Sie unter „Pages“ auf „Add New“. Um Posts zu erstellen, klicken Sie unter „Posts“ auf „Add New“. Über beide „Add New“-Optionen gelangen Sie zum Editor. Hier können Sie Inhalte hinzufügen, als Vorschau anzeigen lassen und veröffentlichen.

Um Ihrem Hauptmenü Seiten hinzuzufügen, wählen Sie einfach unter „Appearance“ „Menus“ aus. Hier können Sie wählen, welche Seiten in welchen Menüs erscheinen sollen. Für die meisten Websites und die meisten Themes benötigen Sie nur ein Navigationsmenü, das Zusammenstellen ist also ganz einfach.

Schritt 7: Plugins installieren

Plugins sind Softwarebestandteile, die zu WordPress hinzugefügt werden können, um die Funktionalität Ihrer Website zu verbessern. Standardfunktionen reichen für eine Website an sich aus, aber für eine wirklich gute Website brauchen Sie häufig Plugins.

Bei WordPress finden Sie Zehntausende von Plugins für SEO, Bildkomprimierung und vieles mehr. Wenn Sie durch das Plugin-Verzeichnis blättern, wird Ihnen auffallen, wie lebendig und kreativ die WordPress-Community ist. Jedes Plugin hat eine eigene Seite mit Beschreibungen, Screenshots, Nutzerbewertungen und mehr.

Um Plugins zu installieren, ist es leichter, in Ihrem WordPress-Dashboard zu suchen. Gehen Sie zu „Plugins“ und „Add New“. Dort können Sie ausgewählte, beliebte und empfohlene Plugins ansehen oder auf eigene Faust suchen. Drücken Sie zum Installieren einfach auf „Install Now“ (Jetzt installieren).

Sie können Ihre Plugins über den Bereich „Installed Plugins“ in der Registerkarte „Plugins“ verwalten. Dort können Sie Plugin-Einstellungen bearbeiten und installierte Plugins ein- oder ausschalten.

Schritt 8: Veröffentlichen!

Sie haben es fast geschafft. Lassen Sie uns noch einmal die Schritte durchgehen, die Sie abgeschlossen haben sollten, bevor Sie Ihre WordPress-Website veröffentlichen.

  1. Entscheiden, ob WordPress richtig für Sie ist
  2. Für das richtige Hosting-Paket anmelden
  3. Domainnamen wählen
  4. Ihre WordPress-Website installieren
  5. Ein Theme wählen
  6. Inhalte und Seiten erstellen
  7. Plugins installieren

Alles erledigt? Wenn das alles erledigt ist, kommt der krönende Abschluss. Das war‘s aber noch nicht mit der Arbeit … Eine gute Website ist nie fertig. Sie werden sehen. Das Internet entwickelt sich ständig weiter … und mit ihm Ihre Website. Mit einer WordPress-Website bewegen Sie sich immer wieder durch die Schritte sechs und sieben. Dazu kommen regelmäßige Anpassungen.

Verwendung von WordPress: Häufig gestellte Fragen

Ist WordPress kostenlos?

Ja, WordPress ist kostenlos. Aber alles, was sonst noch dazu gehört, nicht. Für Hosting und Domain müssen Sie bezahlen. Und vielleicht sagen Ihnen ja kostenpflichtige Themes oder Plugins zu.

Ist WordPress leicht zu warten?

Überraschenderweise ja. WordPress ist ziemlich einfach zu verwalten, wenn erst einmal alles richtig läuft. Die eigentliche Herausforderung ist nicht WordPress an sich, sondern was alles noch zu einer WordPress-Website dazukommt.

Wie lange dauert die Einrichtung einer WordPress-Website?

Bei den meisten Hosting-Anbietern gibt es ein Ein-Klick-Setup, sodass die Einrichtung theoretisch innerhalb von fünf Minuten abgeschlossen ist. Eine gute WordPress-Website mit aussagekräftigen Inhalten sollte nicht länger als einen Tag dauern, wenn Sie wissen, was Sie wollen, und Sie über das technische Know-how verfügen.

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